24-Stunden-Pflege zu Hause: Kosten & Modelle

Die 24-Stunden-Pflege zu Hause ermöglicht es Pflegebedürftigen, im vertrauten Umfeld zu bleiben. Wichtig ist die seriöse Organisation.
Modelle der Rund-um-die-Uhr-Betreuung
- Betreuungskraft im Haushalt: meist über Agenturen, mit fairer Vertragsgestaltung.
- Kombination: Betreuungskraft plus ambulanter Pflegedienst für die medizinische Versorgung.
Was kostet die 24-Stunden-Pflege?

Die Kosten variieren stark nach Modell und Bedarf. Zuschüsse aus Pflegegeld und Pflegesachleistungen reduzieren die Eigenbeteiligung – Details unter Pflegedienst-Kosten.
Worauf achten?
Achten Sie auf transparente Verträge, Qualifikation und geregelte Ruhezeiten. Einen passenden ambulanten Pflegedienst für die medizinische Versorgung finden Sie über CAREFINDUS.
Legale Modelle – kurz erklärt
Bei der 24-Stunden-Betreuung entscheidet das Modell darüber, ob alles sauber läuft. Seriös sind das Entsendemodell (eine ausländische Agentur entsendet die Kraft und zahlt Mindestlohn) und das Arbeitgebermodell (die Familie stellt selbst an). Wichtig: Seit einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 2021 muss auch Bereitschaftszeit mit dem Mindestlohn vergütet werden – ein verdächtig günstiges Angebot ist oft ein Warnsignal. Den ganzen rechtlichen Hintergrund lesen Sie unter 24-Stunden-Betreuung: Was legal ist – und was nicht.
Was die Betreuungskraft darf – und was nicht
Eine Betreuungskraft hilft im Haushalt, begleitet im Alltag und leistet Gesellschaft. Medizinische Behandlungspflege – Medikamente, Wundversorgung, Injektionen – darf nur ein zugelassener Pflegedienst übernehmen. In der Praxis ergänzen sich beide: die Betreuungskraft für den Alltag, der Pflegedienst für die Medizin. Diese Kombination ist der häufigste und sicherste Weg.
Zur Übersicht: Pflegedienst finden – der komplette Ratgeber.
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